Das asiatische 7750 Uhrwerk ist eines der häufigsten Werke, wenn es um Replika-Uhren geht, die eine Chronographenfunktion haben. Wenn Sie noch keine Chrono als Replika besitzen, dann können Sie eventuell interessante Informationen in diesem Artikel finden.  Es ist als zuverlässiges Werk bekannt, wenn man ein paar Sachen in der Behandlung berücksichtigt.

Das Asian 7750 ist ein in China hergestelltes Werk, das dem Schweizer ETA Valjoux 7750 ähnelt. Es handelt sich hierbei um ein automatisches Chronographenwerk, das es erlaubt, bis zu 3 Teilzifferblätter und ein Datumsrad laufen zu lassen. Es gibt so viele einzigartige Eigenschaften und Funktionen des Asian 7750. Dieses 7750 ist Grundlage für unterschiedliche Abwandlungen des Werkes, die sich normalerweise in der Position der kleinen laufenden Sekunde unterscheiden. Der Standard ist die laufende Sekunde auf 3 Uhr, während diese für die unterschiedlichen Replikas umgelenkt werden muss. Je nachdem, wo das entsprechende Modell die laufende kleine Sekunde sitzen hat im Original, werden Umlenkungen ins 7750 eingebaut.

Die vielen Module die bei dem A7750 verwendet werden, haben alle den Nachteil, dass die zusätzlichen Zahnräder weder gelagert noch geschmiert werden. Dies gilt sowohl für die Umlenkung der kleinen Sekunde auf die “6” als auch die Umlenkung auf die “12”. Werden bei der Umlenkung auf die “6” drei zusätzliche Zahnräder verwendet, sind es bei der Umlenkung auf die “12” schon 5 und das alles ohne Öl und Lager. Es gibt Werke die anstandslos damit zurecht kommen, aber auch viele die nach einiger Zeit ihre Funktion einstellen. Abhilfe kann man entweder mit der Stilllegung der kleinen Sekunde schaffen, oder aber den Einbau eines zusätzlichen Lagers, was aber auch nicht immer technisch machbar ist.

Der Rotor des A7750 zieht nur in einer Richtung auf, läuft also ohne Widerstand in die andere Richtung und kann zu entsprechend lauten Geräuschen führen. Diese kann man etwas eindämmen, indem man das Lager des Rotors mit etwas Schmierung versorgt. Bei den A7750 Uhrwerken sollte man vermeiden, sie all zu oft von Hand aufzuziehen. Der Widerstand ist relativ hoch und die Belastung für die Zahnräder höher als bei den anderen Clones. Ein “Anschütteln” sollte eigentlich ausreichen und wenn man nicht gerade einen bewegungsfreien Beruf ausübt, müsste für genug Spannung der Feder gesorgt sein.

Die Datum Umschaltung bei den A7750 Uhrwerken hat eine Besonderheit. Die “Vorspannung” des Wechsels beginnt bereits ab 19:00 und endet ca. um 2:00. In dieser Zeit sollte man vermeiden, das Datum über die Schnellschaltung zu bedienen. Bleibt die Uhr mal stehen, kann man sich damit behelfen, dass man die Zeiger einfach vorwärts bis zur Umschaltung dreht. Somit weiß man, ob für die Uhr Tag oder Nacht ist. Nach 3:00 kann man die Schnellschaltung bedenkenlos nutzen. Für die jenigen, die um 3:00 noch schlafen sollten, die Schnellschaltung kann man auch nach 15:00 bedienen.

Ein ganz wichtiges Thema ist die Einhaltung der richtigen Bedienung der Start/Stopp Funktion. Gestartet und gestoppt wird mit dem oberen Drücker. Der untere Drücker dient ausschließlich zum zurücksetzen der Zeiger auf ihre Ausgangspositon. Wer diese Dinge beachtet, wird an dem A7750 lange Freude haben, aber nicht vergessen, ab und zu braucht auch ein Clone Laufwerk eine Wartung.

Aber gerade in Bezug auf die Chronos, sollte man sich genau überlegen, ob man ein Asian 7750 haben möchte. Viele Replikas mit einem 7750 drin haben leichte Abmessungsprobleme, was die genaue Position der Totalisatoren angeht. Auch die Bauhöhe wird zB gerade bei den Daytonas nicht erreicht und weicht von den Originalen ab. Also auch, “drum prüfe wer sich ewig bindet”.

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